Zusammenbruch des Kryptomarktes - Muster oder Panik?

Aktualisiert: März 23



Bitcoin wurde um die 4.900 Dollar gehandelt, was ist passiert?


Die Verkaufsaktivität wurde durch die zunehmende Panik auf dem Markt verstärkt, obwohl die Zinssätze der Federal Reserve auf Null gesenkt wurde und auch andere Zentralbanken weltweit mitgezogen sind.


Der Markt schlussfolgerte aus der aktuellen Regulierung, ein Zeichen der Panik. Analysten hatten mit einem solchen Schritt erst am Mittwoch auf dem regulären Treffen des FOMC-Ausschusses gerechnet. Zudem hatten sie nur eine Senkung um 50 statt um volle 100 Basispunkte auf ihren Zetteln. Für Kryptohändler ist es nun wichtig zu beachten, dass der Verkauf von Vermögenswerten auf der ganzen Welt, den Bitcoin mit runterzieht. Dies hat die Auswirkung, dass es den ganzen Kryptomarkt ebenfalls mit nach unten zieht.


Solche Nachrichten verbreiten keine positive Stimmung, auch mit der Annahmen, dass Kryptowährungen die globale Krise stützen. Zudem haben alle Marktteilnehmer gesehen, wie Bitcoin zusammen mit anderen Marktinstrumenten in Panik verkauft wurden. Dies hat die aktuellen Entwicklungen stark befürwortet.


Im laufe der letzten Woche haben wir einen Verlust bei der Marktkapitalisierung von Kryptowährungen um 89 Milliarden Dollar gesehen. Das ist natürlich relativ viel, aber im Verhältnis zu traditionellen Märkten niedrig.

Die Entwicklung des Polarstern-Coin zeigt in den letzten Tagen ebenfalls einen Rückgang, welcher an der allgemeinen Situation der gesamten Märkte liegt.

Deshalb haben wir beschlossen, dass es in der momentane Lage besser ist, sich zurückzuhalten und risikoreichere Investitionen zu minimieren und gleichzeitig konservativer Projekte in Betracht zu ziehen, bis sich die Panik wieder gelegt hat und die Märkte wieder anfangen zu wachsen.


Was erwarten wir also in naher Zukunft von Bitcoin und dem Kryptomarkt?


Aktuell ist es durchaus Sinnvoll die gesamte Situation am Kryptomarkt etwas genauer und neutral anzuschauen, um sich für die Zukunft besser zu positionieren. Grundsätzlich gibt es keinen akuten Grund für weitere Ängste, da der wesentliche Rückgang im laufe der Panikwelle stattfand und erfahrungsgemäß solch ein starker Fall zeitlich begrenzt sein kann.


Fakt ist, dass sich der Kryptomarkt in den letzten Jahren wunderbar als Zahlungsmittel und sicherer Hafen für Länder etablierte, in denen die Grenzen geschlossen, Kapitalströme eingefroren wurden und in denen die Inflation in die Höhe schoss.

Auch wenn Kryptowährungen in den kommenden Monaten und Jahren weder den Dollar noch den Euro ersetzen werden, wird sie für viele eine ernsthafte alternative werden.


Der Portfoliomanager von Polarstern Capital, Sergej Feifer

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