IOTA Bosch – Beflügelt die Zusammenarbeit die Kryptowährung MIOTA?

Das deutsche Technik-Unternehmen Bosch arbeitet bereits seit 2017 mit der Kryptowährungsunternehmen von IOTA zusammen. Das spannende an dieser Währung ist, dass IOTA keine Blockchain hat, sondern einen sogenannten Tangle. Vor allem diese Technik macht es für Technologie-Konzerne so spannend. Auch Fujitsu und VW arbeiten mit der teilweise deutschen Kryptowährung zusammen.


Nun stellte Bosch ein neues Device für das Internet of Things (IoT) vor. In Zukunft könnten Milliarden Geräte miteinander vernetzt sein. Der Kühlschrank kann mit dem Handy kommunizieren und das Auto mit dem Parkhaus. In diesem Bereich kann IOTA Bosch weiterhelfen und auch den Token der Währung enorm pushen. Doch wie funktioniert diese Kryptowährung eigentlich, wie sehen die Kooperationen mit Bosch und Co. aus und kann der Token ein neues Allzeithoch erreichen?


Wie funktioniert IOTA?

Im Gegensatz zu vielen anderen Kryptowährungen arbeitet diese nicht mit einer Blockchain, sondern mit einem Tangle. Den IOTA-Tangle kannst du dir wie eine Verästelung eines Baums vorstellen. Es gibt keine Blöcke. Nur neue und immer wieder neue Abzweigungen auf dem Tangle.


Dadurch wird die Kryptowährung immer schneller und immer skalierbarer, was sie für Unternehmen sehr interessant macht. Zum Vergleich: Der Bitcoin wird mit jedem neuen Block langsamer und energieintensiver.


IOTA wurde 2016 von David Sonstebo, Sergey Ivancheglo, Serguei Popov und dem Deutschen Dominik Schiener gegründet. Der Coin heißt MIOTA und rangiert im Januar 2019 auf Platz 12 aller Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung. IOTA hat sich auf ein Machine-to-Machine Payment spezialisiert. Das bedeutet, es bietet keine Bezahlungen zwischen Menschen, sondern zwischen Maschinen an!


So kann beispielsweise ein Auto mit der Technologie in ein Parkhaus fahren. Beim Herausfahren registriert das Parkhaus automatisch, wie lange das Auto parkte und das Auto bezahlt mit MIOTA beim Parkhaus. Im Internet der Dinge werden in den kommenden Jahren Milliarden Geräte miteinander vernetzt sein. Weil die Technologie keine Blockchain hat, gibt es kein Mining und es fallen keine Gebühren für Zahlungen an, sodass Mikrotransaktionen möglich sind.


Welche Partnerschaften hat die Währung bereits?


Das deutsche Technik-Unternehmen und Automobilzulieferer Bosch arbeitet offiziell mit der Maschinen-Kryptowährung zusammen. Auf der Homepage werden Details zur Zusammenarbeit bekannt gegeben. Nun gab es im Januar 2019 einen neuen Meilenstein für die Kooperation. Bosch entwickelte zusammen mit der IOTA ein Gerät, mit dem jeder Entwickler seine eigene Anwendung für das Internet der Dinge aufbauen kann.


Wichtig ist dabei das XDK (Cross Development Kit). Das Gerät mit der Größe einer Kreditkarte soll es ermöglichen “jede Art von Anwendungsfall” im Internet der Dinge programmieren zu können, wie Bosch selbst schreibt. Nun kommt eine Software-Komponente hinzu. Die XDK2MAM ist ein Open-Source Programm, mit dem jeder Entwickler am IOTA Marketplace mitwirken kann.


Dafür sei das angesprochene Tangle besonders geeignet, weswegen es ausgiebig getestet wird. Da der Automobilzulieferer aber bereits ausgiebig auf seinem Blog und der Unternehmensseite darüber schreibt, scheinen die Tests gut zu laufen. Es darf angenommen werden, dass die Zusammenarbeit ausgebaut und MIOTA verstärkt genutzt wird.


Denn auch weitere Unternehmen testen das Tangle auf seine Alltagstauglichkeit. So stellte Volkswagen auf der CEBIT 2018 einen Proof of Concept vor, mit dem sich die Softwareupdates der Autos dokumentieren lassen. So sei die Datenintegrität sichergestellt und Audits seien möglich. Grundsätzlich kann IOTA-VW weiterhelfen und beide Unternehmen können davon profitieren.

Beispielsweise ist es den Wagen von VW somit möglich, Mikrotransaktionen vorzunehmen und beispielsweise Parkhäuser zu bezahlen oder auf Autobahnen die Maut zu begleichen. Hier sind viele Use-Cases vorstellbar und die Publikation dieser Zusammenarbeit zeigt, dass Volkswagen einiges von der Kryptowährung hält.


Auch der japanische Technologie-Konzern Fujitsu ist an der Maschinen-Kryptowährung interessiert. So gibt es bereits Tests, bei denen IOTA-Fujitsu unterstütze. Man wolle den Tangle im Bereich Industrie 4.0 nutzen und Produktionsprozesse dokumentieren lassen. Der Geschäftsführer von Fujitsu Germany, Dr. Rolf Werner, erklärte, die Möglichkeiten der IOTA-Tangle für dezentrale und sichere Anwendungen seien immens.


“Sie gehen weit über Machine-to-Machine-Zahlungen hinaus und umfassen zum Beispiel die manipulationssichere Überwachung der Lieferkette und sicheres Identitätsmanagement.” Somit hört sich auch diese Zusammenarbeit sehr vielversprechend an. Und es dürfte noch weitere Möglichkeiten geben, wie IOTA-Firmen mit dem Tangle und Mikrotransaktionen helfen kann.


Wie wir finden ein sehr großes Ausrufezeichen für Krypto, da wie im Beitrag erwähnt bereits auch Bigplayer wie Bosch, VW oder Fujitsu damit Arbeiten und es auch vielversprechend finden!

Was haltet ihr vom IoT? Wir sind sehr gespannt wie sich diese Technik in Zukunft weiter entwickeln wird!


Quelle:https://blockchain-hero.com/


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